Dienstpläne im Monatsraster erstellen
In der Dienstplanung wählen Sie Monat, Jahr und Standort. Für jeden Mitarbeiter zeigt das Raster drei Zeilen: den geplanten Dienst, die tatsächliche Abweichung und die angerechneten Stunden. Der gesamte Monat bleibt die Grundlage der Ansicht. Schichtcodes erhalten ihre Zeiten, Pausen und Anrechnungswerte aus der Schichtverwaltung.
Abwesenheiten werden im Raster sichtbar. Wichtige Termine aus dem Kalender erscheinen im Tageskopf, und die aktuelle Tagesspalte ist markiert. Änderungen werden automatisch gespeichert; der Speicherstatus zeigt, ob Eingaben noch offen sind oder bereits übernommen wurden.
Schichtfolgen vorbereiten und ausrollen
Wiederkehrende Abläufe müssen nicht jeden Monat vollständig neu eingetragen werden. In der Schichtfolge-Werkbank pflegen Sie ein 14-Tage-Muster je Mitarbeiter und vergleichen es mit den gültigen Vertragsstunden. Das gespeicherte Schema lässt sich anschließend für eine einzelne Person oder alle sichtbaren Mitarbeiter in den Monatsplan übertragen.
Die Werkbank zeigt außerdem Feiertagsinformationen für den hinterlegten NI-Kalender. Das Muster ist eine Planungshilfe; der ausgerollte Monatsplan bleibt fachlich zu kontrollieren und an Abwesenheiten oder geänderte Anforderungen anzupassen.
Besetzung und Ruhezeiten nachvollziehbar prüfen
Standorte können unterschiedliche Mindestbesetzungen für Früh-, Spät- und Nachtdienst benötigen. PEP WEB stellt konfigurierbare Besetzungssummen, Fachkraftdeckung und Rufbereitschaften dar. Auch die Anrechnung von Mitteldiensten auf die Besetzung lässt sich je Standort festlegen.
Der Server-Regelcheck bezieht Ruhezeiten, Überschneidungen und Ausgleichszeiträume über Monatsgrenzen ein. Bei Nachtbereitschaften unterscheidet er Dienstlänge und gewichtete Zeitgutschrift. Die Anzeige wird pro berechtigtem Benutzer aktiviert. Überschneidungen verhindern die Genehmigung auch dann, wenn der Regelcheck nicht eingeblendet ist. Hinweise unterstützen die Prüfung; die fachliche Freigabe bleibt bei der verantwortlichen Person.
Vorplanung, Genehmigung und Änderungen im Team
Vorplanung und Genehmigung kennzeichnen den Stand eines Dienstplans. Im genehmigten Plan bleibt die erste Dienstzeile gesperrt; tatsächliche Abweichungen können weiterhin in der Ist-Zeile erfasst werden. Ändert eine andere Person den Plan zwischenzeitlich, schützt ein Konflikthinweis vor dem unbemerkten Überschreiben.
Die letzte eigene Änderung lässt sich geschützt zurücknehmen. Die Reihenfolge der Mitarbeiter und ihre Sichtbarkeit können angepasst werden. Die Mitarbeitervertretung kann Pläne einsehen, prüfen und genehmigen, ohne die Dienste selbst zu verändern.
Monatsplan oder persönlichen Dienstplan drucken
Die Druckauswahl bietet alle angezeigten Mitarbeiter oder eine einzelne Person. Beim Einzeldruck werden die Besetzungssummen des gesamten Standorts weggelassen. Die Bildschirmansicht bleibt erhalten; nur die Druckausgabe wird auf die gewählte Person begrenzt.
Benötigen Sie über den Monatsplan hinaus einen Überblick über Vertragsstunden, Standortanteile und Personalbedarf? Die Personaleinsatzplanung mit PEP WEB verbindet den operativen Plan mit der längerfristigen Personalperspektive.
Fragen zur Dienstplanungssoftware
Erstellt PEP WEB automatisch einen fertigen Dienstplan?
PEP WEB unterstützt die manuelle Planung mit gespeicherten Schichtfolgen, Stundenberechnung und Prüfhinweisen. Ein vollständig autonom erzeugter und fachlich freigegebener Dienstplan wird damit nicht zugesichert.
Kann jeder Mitarbeiter seinen eigenen Dienstplan sehen?
Ein Mitarbeiterkonto mit verknüpfter Personalnummer erhält eine lesende Eigenansicht. Andere Personaldaten und fremde Dienstplaninformationen werden in dieser Ansicht nicht angezeigt.
Was passiert bei kurzfristigen Änderungen?
Plan und Ist-Abweichungen werden getrennt dargestellt. Abwesenheiten und importierte Arbeitszeitwerte fließen entsprechend den hinterlegten Anrechnungsregeln in die Monatsansicht ein.
